Stille Orte am Zürichsee: wo es abseits der Promenade ruhig bleibt
Für Leserinnen und Leser aus dem Raum Zürich liegt der Bodensee näher, als viele denken: rund anderthalb Stunden Fahrzeit trennen die beiden Seen. Dieser Text beschreibt öffentliche, wenig belebte Orte am Zürichsee, ohne einzelne Adressen zu bewerben, und nennt Kriterien für einen ruhigen Ausflug.
Von der Redaktion Uferzeit Veröffentlicht am Lesezeit 5 min
Der Zürichsee zieht tagsüber viele Besucher an, besonders entlang der zentrumsnahen Promenaden. Wer Ruhe sucht, findet sie meist nicht an einem geheimen Ort, sondern zu einer anderen Tageszeit oder wenige hundert Meter abseits der Hauptwege.
Öffentlich bekannte, ruhige Orte
Der Zürichhorn-Park am östlichen Seeufer bietet grosszügige Grünflächen, die auch am frühen Morgen deutlich weniger belebt sind als die Innenstadtpromenade. Der Üetliberg, der Hausberg der Stadt, liegt zwar nicht direkt am See, erlaubt aber einen weiten Blick über das Zürichseebecken und ist mit der Bahn erreichbar. Auf der sogenannten Goldküste am rechten Seeufer wechseln sich öffentliche Bootsstege mit ruhigen Uferabschnitten ab.
Kriterien für einen ruhigen Ausflug
- Frühe Morgenstunden statt Wochenendnachmittag wählen.
- Öffentliche Parks statt zentrumsnaher Promenaden bevorzugen.
- Werktage statt Wochenenden nutzen, wenn möglich.
- Etwas Fussweg von der nächsten Haltestelle einplanen: die Ruhe beginnt oft erst hinter der ersten Kurve.
Ruhe ist am Zürichsee selten eine Frage des Ortes allein, meist eine Frage der Uhrzeit.
Redaktion Uferzeit, Recherchenotiz
Eine Brücke zum Bodensee
Wer die gleiche Ruhe grossräumiger sucht, findet sie auch am Bodensee: mit dem Katamaran von Romanshorn nach Friedrichshafen, beschrieben in der Geschichte der Bodensee-Fähren, oder bei einem Waldbaden in Bodensee-Nähe, das sich mit einem Tagesausflug gut verbinden lässt.